Currywurst veredelt
Die Currywurst ist wohl das Urgestein der deutschen Fastfood Geschichte und existierte schon lange, bevor es diesen Begriff hier überhaupt gab. Man ging noch zum Imbiss von Kalli und Gyros war exotisches Essen. Nichts gegen die Standard Currywurst von der Ecke oder gegen die Beste Soße der Welt, aber man kann dem heutigen Trend folgend das ganze Paket natürlich noch ein wenig veredeln. Pimp My Currywurst!
Natürlich sollte es hier dann auch nicht die billige Wurst vom Discounter sein, sondern gern die grobe oder feine vom Schlachter. Ich hab sehr gute Erfahrungen mit grober Wurst gemacht, aber das ist wohl Geschmackssache.
Für die Soße verwenden wir Cherrytomaten. Die halbieren und mit ordentlich Knoblauch (ganze Zehen) etwas Salz, Pfeffer und etwas Zucker in eine Auflaufform geben. Die Tomaten sollten einzelnd liegen und mit der Schnittseite nach oben. Das Ganze für 1-2 Stunden in den 100°C warmen Backofen. (”confieren” sagt dazu der Koch). Wer mag gibt noch einen Rosmarinzweig dazu.
Die Tomaten von der Schale befreien und den ebenso von Schale befreiten Knoblauch mit einer Gabel und etwas groben Salz zerdrücken. Beides in einen Topf geben und mit einem großen Schuss pürierter Tomaten aus der Dose/ ausm Tetrapack (Ja! Die sind die besten!), etwas Balsamico und ein wenig Worcestershire Sauce erhitzen. Wer mag, gibt noch einen Schluck Sojasauce dazu. Viel! Curry reingeben und nach Geschmack mit der hauseigenen Chilisauce schärfen. Ich bin Fan von “Vicious Vampire” und “Holy Shit”. Letztes Optimieren mit Zucker, Salz, Pfeffer. Fertig!